Das ist das Resultat einer Untersuchung von Stiftung Warentest. Alle 16 getesteten Erdbeer-Magerjogurts erlangten höchstens das Testergebnis „befriedigend“. Die schlechten Noten erhielten die Jogurts vor allem aufgrund des Geschmacks, der häufig bonbonartig war. Das Aroma stammte bei keinem Jogurt ausschließlich aus Früchten, alle wurden mit natürlichen oder naturidentischen Aromastoffen aufgepeppt. Dass dabei häufig über das Ziel hinausgeschossen wurde, zeigte sich daran, dass einzelne Aromakomponenten teilweise bis zu 100fach überdosiert waren, um die kaum enthaltenen Erdbeeren auszugleichen.

Der höchste Erdbeeranteil betrug bei einem der getesteten Produkte elf Prozent. Demnach stecken in einem 150-g-Becher Jogurt maximal 16,5 Gramm Frucht, also höchstens 1-2 Erdbeeren. Erstaunlich war auch, dass der Kaloriengehalt nicht so niedrig war wie man erwartet, denn die beim Fett eingesparten Kalorien kamen über den relativ hohen Zuckeranteil wieder herein.

Wer sich seinen Fruchtjogurt aus 100 g Jogurt mit 1,5 % Fett und 50 g frischen Früchten selber mixt, erzielt nicht nur einen besseren Geschmack sondern auch einen niedrigeren Kaloriengehalt als bei den getesteten Erdbeer-Magerjogurts.

Fakt: Der Geschmack von frischen Erdbeeren lässt sich nicht nachmachen
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